„Wenn gute Jazzmusiker etwas zusammen improvisieren … spüren sie, wohin die Musik geht, die sich aus ihren ineinanderfließenden Beiträgen entwickelt, sie erkennen diese neue Richtung und passen ihr Spiel dieser neuen Richtung an, die sie gemeinsam hervorgebracht haben.“

(Donald Schon in ´The Reflective Practitioner´)

 

Wie kannst du spüren, wo´s hingeht?

Das Unternehmerdasein kann wie ein emotionaler Wirbelsturm sein. Auf der einen Seite lauert die Zukunftsangst und auf der anderen der Ärger über Vergangenes. Meditation verändert deine Perspektive auf die Dinge und bringt dich in deine Gegenwart. Du betrachtest die Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel und identifizierst dich nicht mehr mit ihnen. Du kannst dich selbst wertschätzen und Fehler als Fortschritt betrachten. Dadurch kannst dich persönlich entwickeln.

Das ist die Basis dafür, dein Business und deinen Lifestyle so zu kreieren, wie du es dir wünscht.

 

Meine Anekdote für dich

Wenn ich zurückblicke, hatte ich meine erste Begegnung mit der Meditation, als ich 17 war. Ein Karatefreund lud mich zum Meditationswochenende ein. Es lief so ab, wie man es sich klassischerweise vorstellt: Stilles Sitzen auf einem Kissen, Gehmeditation, Räucherstäbchen und Schweigen am Abend. Ich war begeistert, welch innerer Ruheraum sich in mir eröffnete. Als ich ihn betrat, war ich derart zentriert, wach und klar ausgerichtet wie selten zuvor.

 

Heute weiß ich, dass Meditation nicht gebunden ist an Schweigen, Räucherstäbchen und Meditationskissen. Ich nutze sie vor allem auch, um zu reflektieren und aus Vergangenem zu lernen.

 

Beobachte und reflektiere

Der Begriff Reflexion kommt von reflexio (lat.) und bedeutet zurücktreten.

 

Wenn du innerlich zurücktrittst, kannst du deinen Monolog in dir wahrnehmen. Du bemerkst, was dich aufregt, ärgert, zufriedenstellt oder glücklich macht. Vielleicht nimmst du deine begleitenden Gefühle und deine Körperempfindungen wahr. Um deinen Atem und die Bewertungen in Balance zu halten. Innerlich Abstand zu nehmen von den Dingen, die dich beschäftigen und zu betrachten. Dann kannst du sie frisch und unvoreingenommen anschauen sowie erforschen. So gelangst du zu neuen Erkenntnissen bzw. veränderten Betrachtungsweisen, die dich in die richtige Richtung bringen. Selbstreflexion.

 

„Wir können nicht alles ändern was passiert, aber wir können die Art und Weise ändern, sie zu erleben.“

(Andy Puddicombe)

 

Die Dinge bekommen die Bedeutung, die du ihnen gibst. Durch die Meditation siehst du die Menschen, Ereignisse und Umstände, wie sie tatsächlich sind und nicht, wie sie dir erscheinen. Du kannst deinen Geist trainieren, um bewusst in deine Gedanken und Gefühle einzutauchen, anstatt von ihnen dominiert zu werden.

 

Die 5 Prinzipien der Reflexion zu deiner Unterstützung

  1. Stelle Fragen 

„Eine gute Frage ist der beste Anstoß zu mehr Kreativität.“

(Michael Hahn)

 

Fragen regen dich an, neue Gedanken über das Erfahrene zu entwickeln. Durch das Formulieren von Fragen ist dein Geist darauf fokussiert. Darüber hinaus sucht er gezielt nach Antworten, die dich weiterbringen.

 

  1. Schau kreativ

„Der Mensch bereist die Welt auf der Suche nach dem, was ihm fehlt. Und er kehrt nach Hause zurück, um es zu finden.“

(George Moore)

 

Denken und Fühlen verlaufen nicht linear. Deshalb ist die Reflexion weniger eine Analyse von Ursache und Wirkung. Vielmehr ist sie eine rückblickende Reise durch Situationen, Gefühle und Gedanken deines Tages. Du entdeckst so die Ereignisse, die diesen lebenswert und dich erfolgreich machen.

 

  1. Höre dir selbst zu

„Wenn Sie wirklich zuhören, dann geschieht dabei ein Wunder. Das Wunder besteht darin, dass Sie ganz bei dem sind, was gesagt wird, und gleichzeitig Ihren eigenen Reaktionen lauschen.“

(Jiddu Krishnamurti)

 

Dir selbst zuzuhören, bedeutet für dich, deinen inneren Dialog aus einer Distanz zu betrachten. Du beobachtest also deine eigenen Gedanken während des Denkens und findest heraus, ob sie wahr sind oder nur auf deiner Interpretation beruhen.

 

  1. Deine Fehler sind dein Feedback

„Ich lerne durch das Scheitern mehr als durch meine Erfolge. Wenn ich Erfolg hatte, weiß ich in der Regel anschließend nicht, warum ich Erfolg hatte. Es spielt dann auch keine Rolle mehr. […] Wenn ich aber gescheitert bin, weiß ich, dass ich etwas falsch gemacht haben muss. Ich überdenke dann meine Expedition, um den Knackpunkt herauszufinden. […]“

(Reinhold Messner)

 

Deine Dimension von Richtig und Falsch verändert sich. Es geht nun darum, dass jede deiner Handlungen deiner persönlichen Entwicklung dient. Besonders deine Fehler kannst du in Lernerfolge verwandeln. Das führt zu einem neuen Verhalten, Denken oder Fühlen an und in dir.

 

  1. Sieh die positiven Aspekte

„Dankbarkeit ist das Gefühl des Staunens, des Dankbar-Seins und der Feier des Lebens“

(Robert Emmons)

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Für welche Dinge bist du heute dankbar? Laut Studien Robert Emmons (Forscher mit dem Schwerpunkt Dankbarkeit) macht dich der von Dank erfüllte Rückblick am Ende deines Tages optimistischer und zufriedener.

 

Zum guten Abschluss: Dein innerer Beobachter

Mit deinem inneren Beobachter kannst du als Unternehmer leichter reflektieren und deine Fehler in Lernerfolge verwandeln. Das kannst du in der folgenden Beobachtermeditation erfahren.

 

Achtsame Grüße

Holger HagenHolger 🙂

 

Wie hast du die Meditation erlebt? Wie geht es dir mit deiner Selbstreflexion? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Ich freue mich, wenn du den Beitrag teilst 🙂
Holger Hagen

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