Die Herzensklarheit – Von Herz zu Herz

 

Wenn der Kopf dominiert

„Sprich von Herzen und fasse dich kurz“ so ein Leitsatz für Zusammenkünfte einer alten Indianertradition Amerikas. Zu lange, kopfgesteuerte Wortspiele können ehrliche, von Herzen kommende Gefühle und Gedanken verschütten.

 

Aus deinem Herzen sprechen

Du kannst dich verstellen; reden, um rhetorisch zu brillieren, theoretisieren, einen Vortrag zu halten. Wenn du jedoch von dem sprichst, was dir wirklich wichtig ist, dich zentral angeht, wirkst du klarer und greifbarer für deine Mitmenschen.

 

„Sei, wer Du bist und sag, was Du fühlst. Denn die, die das stört, zählen nicht und die, die zählen, stört es nicht.“

(Theodor Seuss Geisel)

 

Herzensklarheit in der Meditation: Was ist dir wichtig?

„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“

(Antoine de Saint-Exupéry)

 

In der Meditation reist du nach innen. Zu deinem Wesenskern. Dort findest du die Antwort auf die bedeutsamen Fragen. Du erkennst das, was dich im Kern berührt, was dir wichtig ist. Den einfachsten Zugang hast du über die reflektierte Intuition. Aus dem Herzen sprechen.

 

Nimm dir Zeit für Reflexion

„Die Reflexion ist nichts anderes als die Aufmerksamkeit auf das, was in uns ist.“

(Leibniz)

 

Die Zeit für Reflexion bietet dir die Möglichkeit, nach innen zu schauen. Und wenn du das tust, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du deine Intuition deutlicher wahrnehmen kannst. Du kannst sie dann noch einmal prüfen, Schlüsse ziehen und somit deine Intuitionskompetenz weiter verbessern.

 

Lies mehr dazu in meinem Artikel: Reflexion als Intuitionstraining – Widerspruch oder Nutzen?

 

Gib deinem individuellen Wesenskern Ausdruck

„Jeder Mensch ist ein Künstler.“

(Joseph Beuys)

 

Jeder einzelne könne seine Persönlichkeit entfalten und gestalte so gemeinsam mit anderen die Gesellschaft, sagt Beuys. Dafür braucht es Zeit und Raum. Die individuelle Lebendigkeit und Lebensfreude sucht ihren Ausdruck.

Nimm deine inneren Stimmen ernst und wirke aus dem Moment heraus.

„Frage dich nicht, was die Welt braucht. Frage dich, was dich lebendig werden lässt und dann geh los und tu das. Was die Welt nämlich braucht, sind Menschen, die lebendig geworden sind.“

(Howard Thurman)

 

Deine Herzensklarheit im Dialog

Was bewegt mich gerade wirklich? Was will ich eigentlich ausdrücken? Wenn du diese Fragen durch Meditation und Reflexion beantwortet hast, bleiben noch zwei weitere offen: Wie kann ich mich mitteilen, damit die Wahrscheinlichkeit, verstanden und gehört zu werden, hoch ist? Wie kann ich anderen den Raum geben, ebenso klar im Ausdruck zu sein und von Herzen zu sprechen?

 

Aus der Herzensklarheit sprechen – 6 Prinzipien 

Was bewegt mein Gegenüber auf einer tieferen Ebene? Wie kann ich seine Message voll aufnehmen und noch genauso Raum für mich selber spüren?

 

  1. Vermeide das Wort „man“ in deiner Rede

Das führt sonst dazu, dass du aus dem Intellekt und abstrakt redest. Es gibt keinen Bezug zur eigenen Person.

Wer von Herzen spricht, redet davon, was für ihn wichtig ist und ist auch bereit, dafür Verantwortung zu übernehmen.

 

  1. Denke positiv über dein Gegenüber

Die Art, wie du über jemanden denkst und fühlst, beeinflusst sehr das Gespräch. Es hilft, sich davor Gedanken über die positiven Seiten der Person/en zu machen. Und mit diesem wertschätzenden Gefühl auf ihn/sie zuzugehen.

 

  1. Sieh und höre mit dem Herzen

Tauche ein in die Welt des anderen. Das Pendant zur Selbstakzeptanz ist Respekt, der die andere Person in ihrem Wesen als legitim anerkennt. Er ist aktiver als Toleranz: Ich bemühe mich darum, die Welt aus der Perspektive des anderen zu betrachten und zu versuchen, vollkommen in die Rolle des anderen zu schlüpfen – mit all seinen Vorgeschichten und Schicksalen.

Lies mehr dazu in meinem Artikel: Warum dich Empathie im Business weiterbringt

 

  1. Trenne zwischen Mensch und Verhalten

Begeht der Mensch eine schlechte Handlung, ist nicht der ganze Mensch schlecht. Pauschalurteile wie „Der ist ein Egoist“, „Der ist ein Chaot“ etc. stempeln Menschen ab. Das zerstört Kommunikation.

 

  1. Zeige Interesse

Interessiere dich für deinen Gesprächspartner und versuche, ihn zu verstehen. Spürt er deine Bemühungen um Verständnis, entwickelt sich eine positive Beziehung. Konfliktlösungen werden dadurch erleichtert. Probierst du, deinen Partner zu verstehen, so wirst du mit deinem Anliegen besser verstanden. Das bedeutet nicht, deine eigenen Interessen aufzugeben oder mit allem einverstanden zu sein, was dein Gegenüber tut oder will.

 

  1. Zeige Anerkennung

„Von einem Kompliment kann ich vier Wochen leben.“

(Mark Twain)

 

Übe dich darin, bei jedem Menschen positive Eigenschaften zu entdecken. Ja, es gibt sie ;-). Tu dies vor jedem Gespräch, um eine gute Einstellung zu deinem Gegenüber aufzubauen. Dieser spürt deine Einstellung und reagiert positiv darauf. Mit deiner inneren Einstellung, die Beziehung zum Mitmenschen verbessern zu wollen, kommt die Anerkennung auch von Herzen.

 

Herzensklare Grüße

Holger HagenHolger 🙂

 

Was sagt dein Herz? Wie sprichst du von Herz zu Herz? Welche Reaktionen bekommst du? Ich freue mich über deinen Kommentar.

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Holger Hagen

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