„Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

(Albert Einstein)

 

Hilft dir dein Bauchgefühl?

 

Wir treffen täglich etwa 20.000 Entscheidungen. Dabei ist deine „Ratio“ oft überfordert. Vielleicht hilft dir dein Bauchgefühl? Ja, Intuition kann deine wertvolle Quelle für Entscheidungen sein. Doch wie gehst du professionell mit deiner inneren Stimme um?

 

Intuition und Kopfdenken – zwei Gegenspieler

 

Die Businesswelt erlebe ich oft als sehr verkopft. Gefühle werden kaum zugelassen – sind meist sogar tabu. Während das Bauchgefühl sagt: „Das ist der richtige Weg, das sollte ich tun“, schaltet sich sofort der zweifelnde Kopf ein: “Moment! Wir brauchen Zahlen, Daten, Fakten und Erfahrungswerte – etwas Belegbares, bevor wir handeln.“ Intuition und Kopfdenken sind im Streit. Und oft gewinnt der Kopf. Die Intuition ist verhalten.

 

„Die härteste Aufgabe ist es, seiner inneren Stimme zu lauschen. Sie ist immer leise, niemals laut. Sei jeden Tag offen dafür, was sie in dein Ohr flüstert.“

(Stephen Spielberg)

 

Die zwei Dimensionen der Intuition

 

Unsere Ausbildung, unsere Erziehung, unsere gesellschaftlichen Werte und eigenen Glaubenssätze prägen uns. Oft haben wir verlernt, unserer Intuition zu folgen, sie wahrzunehmen und ihr zu vertrauen. Die innere Stimme hat Zugriff auf alle unsere Erfahrungen, Vorannahmen und Handlungsmuster. Sowohl positiver als auch negativer Art.

 

Also gibt es immer zwei Dimensionen der Intuition. Sie kann falsch oder richtig, befangen oder unbefangen, konventionell oder kreativ, versponnen oder der Welt zugewandt sein. Wir müssen uns mit ihr auseinandersetzen, wenn wir ihr begegnen. Ihr zuhören. Diese Reflexion kann mit anderen aber auch in uns selbst stattfinden.

 

Zeit für Reflexion

 

„Die Reflexion ist nichts anderes als die Aufmerksamkeit auf das, was in uns ist.“

(Leibniz)

 

Die Zeit für Reflexion bietet dir die Möglichkeit, nach innen zu schauen. Und wenn du das tust, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass du deine Intuition deutlicher wahrnehmen kannst. Du kannst dann deine Intuition noch einmal prüfen, Schlüsse ziehen und somit deine Intuitionskompetenz weiter verbessern.

 

Der Begriff Reflexion kommt von reflexio (lat.) und bedeutet: zurücktreten.

 

Wenn du also innerlich zurücktrittst, kannst du deinen Monolog in dir wahrnehmen. Du bemerkst, was dich aufregt, ärgert, zufriedenstellt oder glücklich macht. Vielleicht nimmst du deine begleitenden Gefühle und deine Körperempfindungen wahr. Du nimmst innerlich Abstand von den Dingen, die dich beschäftigen und betrachtest sie wertfrei. Dann kannst du sie frisch und unvoreingenommen anschauen sowie erforschen. So gelangst du zu neuen Erkenntnissen bzw. veränderten Betrachtungsweisen, die dich in die richtige Richtung bringen.

 

Lies dazu mehr in meinen Artikel: Wie du durch Selbstreflexion aus deinen Fehlern lernst

 

Die Lösung ist es also, regelmäßig reflektierend nach innen zu schauen und deiner Intuition zu lauschen. Intuitionstraining Dann arbeiten Kopf und Bauchgefühl zusammen. Ich nenne das reflektierte Intuition.

 

Wie du reflektierst und deine Intuition professionell nutzt – deine Wahrnehmungsübung

 

  1. Wahrnehmung

Dein Körper hilft dir. Jeder erlebt täglich eine Vielzahl von körperlichen Botschaften z. B. Bauchkribbeln, Magendrücken, Verspannungen etc. Dies sind Signale, die wahrgenommen und interpretiert werden wollen.

 

Achte darauf, welche Körperreaktionen du z. B. beim nächsten Meeting, Kunden oder Mitarbeitergespräch bemerkst. Differenziere die Signale als Start- oder Stoppsignal für deine Tätigkeit, dein Gespräch oder deine Entscheidung.

 

  1. Reflexion: Schreibe es auf

Wann hast du heute/in dieser Woche in welchem Zusammenhang eine erfolgreiche, intuitive Entscheidung getroffen oder eine intuitive Eingebung gehabt? Wie hat sich das geäußert (Körpersignale)? Wann hast du diese Signale nicht bemerkt? Wann bist du ihnen nicht gefolgt? Woran lag das?

 

  1. Beobachtung: Schau dir die nächsten Tage beim Entscheiden zu

Wenn du die Wahrnehmungen deiner Körpersignale und das Notieren eine Weile durchführst, kannst du bald erkennen, welche Muster sich in deinen Aufzeichnungen zeigen. Du kommst in einen besseren Dialog mit deiner Intuition und kannst sie mehr in deinem Leben und Business integrieren.

 

„Du musst die Stadt der Bequemlichkeit verlassen und in den Urwald deiner Intuition eintauchen. Du wirst etwas Wundervolles entdecken. Nämlich dich selbst.“

(Alan Alda)

 

Wie du dein reflektierendes Kopf- mit deinem Herzdenken (deiner Intuition) verbindest, kannst du in der folgenden Herz-Kopf-Meditation erleben.

 

Intuitive Grüße

Holger 🙂

 

Wie geht es dir mit dem Intuitionstraining? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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Holger Hagen

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