Ändere dich nie, nur um von anderen geliebt zu werden. Bleib verrückt. Verrückt ist das neue Normal.

„Was will mein Herz jetzt gerade hören?“ klingt es in mir.

Und schon freut sich mein Herz über die Aufmerksamkeit, die ich ihm schenke.

„Was ist eigentlich Authentizität?“ mischt sich mein Kopf ein.

Vielleicht ist es Zeit für einen Dialog, der schon lange überfällig ist.

Mein Blick schweift aus dem Fenster und ich meditiere ein wenig mit den Bäumen. Wie ich das mache, würde ich gerne mit dir teilen. Vielmehr würde mein Herz es gerne mit dir teilen. Am Ende dieser vielen Worte und Sätze.

„Ganz schön vielschichtig, wie willst du das denn realisieren?“ denkt mein Kopf.

Während ich mit den Bäumen meditiere, wechsle ich meine Wahrnehmungsebene. Zwischen Kopf, Herz und Bauch. Bemerke einen deutlichen Unterschied.

Wieder schweift mein Blick nach draußen und ich meditiere mit dem Wind und dem Grün der Blätter.

„Das kannst du aber so nicht schreiben und veröffentlichen!“ meckert da jemand in mir.

„Mach´ ich aber!“ entgegnet mein Herz. Streckt dem Kopf die Zunge raus und haut wütend auf den Tisch.

Ich bin wütend, weil sich der Meckerer ständig einmischt. „Was soll das?“ frag´ ich ihn.

Mein Herz fängt an, eine leise Melodie zu spielen. Es ist weniger das innere Tönen von Klang. Vielmehr ein Schwingen, eine Bewegung im Brustraum. Wenn ich es benennen würde, würde ich es Glückseligkeit nennen.

Eine Angst schleicht sich an. Angst davor, die geschriebenen Worte so zu veröffentlichen.

„Schreib nicht so viel von dir.“ sagt der Regel-Vogel.

„Du musst die Menschen ansprechen und nicht von dir erzählen. Das ist egoistisch.“

„Quatschkopf“, sagt mein Herz

Es ist eher ein liebevoller Quatschkopf stelle ich fest. Der aus der Distanz betrachtet gar nicht so gefährlich ist.

So, jetzt sind erstmal alle inneren Widerstände verschwunden. Und ich fühle mein Herz schwingen und sehe die Bäume im Wind wiegen.

Wie lustig. Gegenüber gibt´s ein Hängemattengeschäft. Während ich gerade über die Qualität des Schaukelns sinniere, fällt es mir ins Auge.

Ich liebe Synchronizität.

Und so entsteht die neue Meditation für dich.

Im Dialog mit meinem Herzen und dem Verstand. Den Bäumen, dem Grün, dem Wind und dem Kaffee im Café in dem ich sitze.

Es ist als hielte ich ein Geschenk für dich in meinen Händen.

Hier ist es:

Wie du dich mit der Natur in dir verbindest.

Und während ich die Worte schreibe, bin ich ganz verbunden, mit meiner Bestimmung in Aktion.

Zunächst ein paar Worte über die Wirkung des Schwingens. (Die Bewegung der Blätter im Wind.)

Die Glückskraft des Schaukelns

Vielleicht kennst du noch das Gefühl des Schaukelns als Kind. Vielleicht hast du wie ich vor kurzem selbst noch auf einer Schaukel gesessen . Wieso lieben unsere Kinder es so. Wieso lieben wir es so? Beim Schaukeln oder Schwingen wird das Gleichgewichtszentrum im Ohr stimuliert. Schaukeln schüttet Endorphine aus. Vielmehr ist es das Gehirn, nicht das Schaukeln . Diese Endorphine haben zwei Wirkungen. Einerseits machen sie glücklich und andererseits reduzieren sie Schmerz. Sowohl physisch als auch seelisch. Außerdem kommen wir zur Ruhe, unser Puls verlangsamt sich. Das hat mich bereits vor einer Weile dazu animiert, bewegtes Sitzen in die Meditation zu integrieren. Vielleicht hast du es selbst schon erlebt. Gleich in der Meditation hast du die Gelegenheit dazu .

Und weiterhin ein paar Worte über den Eigenbewegungssinn. (Das Beobachten des Schwingens im Brustraum bzw. das Gefühl im Herzen.)

Dein Eigenbewegungssinn

Dieser Sinn wird auch Tiefensensibilität genannt. Die Fähigkeit, Körperbewegungen und -lage im Raum wahrzunehmen. Oder die Lage der einzelnen Körperteile zueinander.
Tänzer, Akrobaten, Jongleure, Musiker, Seiltänzer, Bergsteiger und Fahrradfahrer brauchen eine ausgeprägte Tiefensensibilität.
Und diese ist aus meiner Perspektive wesentlich für die Meditation.
Denn man kann diesen Sinn übertragen auf die Bewegung des Denkens. Was zunächst vielleicht etwas abstrakt erscheint. Doch auch unser Denken bewegt sich wie ‚durch uns hindurch’ und wir können wahrnehmen, wo es herkommt. Wer in uns spricht. Wie bei mir der Regel-Vogel oder der Quatschkopf . Oder aus einer jeweils anderen Perspektive denken. Aus dem Kopf. Dem Herzen. Dem Bauch. Erleben kannst du es in der Meditation.

Vorher noch etwas über den Zauber der Erwartungslosigkeit. (Den ich sehr liebe. Denn ich habe nicht erwartet, dass etwas auftaucht wie das Schwingen der Blätter, das zum Schwingen in meinem Herzen passt und die Synchronizität mit dem Hängemattenladen, der das Schaukeln symbolisiert.)

Die unverdorbene Neugier des Narren führt dich zu neuen Perspektiven:

Der Narr ist neugierig. Und gerade diese Neu-Gier, diese Gier nach neuen, ungewöhnlichen Dingen macht ihn so wertvoll. Er ist Impulsgeber, der nicht zuerst darüber nachdenkt, warum etwas „nicht geht“ oder wir „keine Zeit zum Meditieren haben“. Er versucht nicht, die Dinge in den Griff zu bekommen. Er will Neues ins Leben fließen lassen.

„Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.“
(Albert Einstein)

Deine neugierige Haltung in der Meditation:

Um die Impulse des Lebens in uns wahrzunehmen, benötigen wir Stille. Dabei geht es weniger darum, die Gedanken auszuschalten, sondern vielmehr darum, sie vorüberziehen zu lassen. Sie neugierig zu beobachten. Aus der Stille heraus. Und während wir sie beobachten, sehen wir viel deutlicher, welche Gedanken wertvoll sind und welche wir einfach gehen lassen können. Nehmen deutlicher die Impulse wahr, die uns weiter und neue Erfahrungen bringen.

(aus meinem Artikel – die neugierige Haltung)

Diese Stille ist besonders intensiv im Zusammenhang mit dem Eigenbewegungssinn erlebbar. In dem Moment, wenn sich in uns nichts bewegt. Beispielsweise wenn der Brustkorb kurz innehält bevor wir wieder einatmen.

Und der Wesenskern: (Das Beobachten der Gedanken und der Gedankenquellen, während des Schreibens, das Beobachten der Entwicklung der Meditation.)

Die Kraft des Beobachters

In der Meditation spielt der Beobachter eine wichtige Rolle.
Seine Aufgabe ist es, die Gedanken zu betrachten, statt sie loszuwerden. Es ist so, als würdest du innerlich einen Schritt zurücktreten, um das Denken vorbeiziehen zu lassen. Als würde man bewusst Wolken am Himmel vorbeischweben sehen.

Die Wolkenmetapher

Auf den ersten Blick in den Himmel scheint es, dass Wolken einen direkten Einfluss auf den Himmel haben. Dunkle Wolken verdüstern, Schäfchenwolken mustern ihn, keine Wolken lassen ihn strahlend blau erscheinen.

Schaust du genau hin, berühren die Wolken den Himmel gar nicht. Der Himmel ist – ob mit oder ohne Wolken – immer der Himmel. Ebenso verhält es sich mit deinen Gedanken und deinem Bewusstsein. Auf den ersten Blick scheint dein Bewusstsein von deinen Gedanken gelenkt.

Ein kleiner Wechsel deines Blickwinkels hat eine große Wirkung. Wenn du dich ausschließlich mit deinem Bewusstsein (dem puren Himmel) identifizierst und die Gedanken (die den Himmel augenscheinlich verändernden Wolken) außer Acht lässt, öffnet sich dir ein weiter, ungetrübter Raum. Deine Gedanken nehmen dich nicht mehr gefangen. Du kannst sie einfach frei fließen lassen.

(Aus meinem Artikel – Der Beobachter)

Natürlich können es statt Wolken, die vorüber ziehen auch die Äste eines Baumes sein, die mit dem Wind tanzen und schwingen. Und dies geht wunderbar mit geöffneten Augen.

Auf geht´s. Es ist wie ein Ensemble, welches in dir spielt. Während der Eigenbewegungssinn gemeinsam mit der Neugier tanzt und es in dir schwingt, beobachtest du, wie du deiner eigenen Natur begegnest. Oder du entdeckst etwas ganz anderes.

Danach geht´s noch kurz weiter im Text 🙂

Und wo ist nun die Verrücktheit?

Ganz einfach. Mit Bäumen die sich bewegen zu meditieren und Quatschkopf oder Regel-Vogel-Stimmen im Kopf zu haben, ist verrückt. Und das auch noch mitzuteilen noch verrückter. Am aller verrücktesten ist es, einfach zu improvisieren. Ohne Noten zu spielen. Denn ich schreibe meine Meditationen nicht vor und lese sie ab, sondern sie entstehen beim Sprechen. Aus mir heraus. Wie ein Kunstwerk. Ein Bild. Eine Skulptur.

Und der Kern ist, dass wir oft Angst haben, nicht zu genügen. Oder zu viel zu sein für andere. Was wäre, wenn das die gleiche Angst wäre. Die Angst du selbst zu sein.

Das ist wohl die wichtigste Grundlage deiner Bestimmung. Du selbst zu sein. Vielleicht ist das sogar der Kern.

Sei-einfach-verrückt-Grüße

Holger

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Holger Hagen

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